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Statt Werbeartikel: 500 Euro Spende an SPES VIVA Trauerland

Geschrieben von: Calpam
Kategorie: Calpam, Feiertage
Trauerland-Leiterin Christiane Wiebens-Kessener und Bezirksleiter Dirk Niemann.

Bislang Käsekugeln, nun Knete: In der Vergangenheit hatte die Calpam Mineralöl-Gesellschaft ihren Pächtern zu Weihnachten Geschenke zukommen lassen. Doch mittlerweile hat das Unternehmen das Vorgehen geändert und verwendet die Mittel für soziale Zwecke. Das gilt auch für unsere Region: Dirk Niemann, Bezirksleiter Tankstellen Nord/West, überreichte jetzt Christiane Wiebens-Kessener, Leiterin von SPES VIVA Trauerland, einen Scheck über 500 Euro. Davon werden zum Beispiel Sitzsäcke angeschafft – oder auch die Knete, die die Kinder derzeit in großen Mengen zum Basteln verwenden.

Neben einer Vielzahl weiterer Tankstellen im Bundesgebiet, betreibt die Calpam Mineralöl-Gesellschaft auch Zwei Tankstellen im Osnabrücker Land, die Standorte sind in Ostercappeln-Schwagstorf und in Melle-Westerhausen. Bereits im vergangenen Jahr gab es aber nicht mehr Werbeartikel zu Weihnachten, wie die besagten Käsekugeln. Mit der Änderung stieß das Unternehmen auf offene Ohren bei den Pächtern: „Es gab ausschließlich positive Rückmeldungen“, berichtet Niemann. Wohin aber sollten die so verfügbaren Gelder fließen? Klar war, dass die Spenden an Einrichtungen in den jeweiligen Regionen gehen sollten. Für die Osnabrücker Region war „Das Trauerland“ naheliegend. Wir wissen, dass das Geld auch da ankommt, wo es benötigt wird“, sagt der Bezirksleiter. Nicht zuletzt weiß er dies aus eigenen Erfahrungen: Vor neun Jahren war seine Ehefrau verstorben und seine Tochter besuchte einige Zeit das SPES VIVA Trauerland. Die Begleitung durch die Einrichtung sei sehr hilfreich für die Familie gewesen, erinnert sich Niemann.

Bei der Scheckübergabe nutzte er zudem die Gelegenheit, um die Räumlichkeiten in Belm wieder in Augenschein zu nehmen. Allerdings: Soviel hat sich seither nicht verändert. Schließlich sei es wichtig, dass die Kinder, die die Einrichtung besuchen, durch feste Rituale und eine gewohnte Umgebung Sicherheit gewinnen, berichtet Wiebens-Kessener.

Derzeit besuchen rund 60 Kinder und Jugendliche in fünf Gruppen das Trauerland, das ausschließlich über Spenden finanziert wird. Die Einrichtung bietet den jungen Besuchern, die einen nahen Menschen verloren haben, einen geschützten Rahmen für die Trauer: „Die Kinder öffnen sich hier“, hat die Leiterin immer wieder beobachtet. Zugleich gestatten die Räumlichkeiten in Belm aber auch viele Möglichkeiten, ausgiebig zu spielen oder zu basteln – wie etwa mit der bei vielen Kindern beliebten Knete.