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Fachlexikon

Geht es Ihnen auch so: Viele Begriffe, aber keiner erklärt so richtig, was es heißt?

Erfahren Sie alles zu Abkürzungen und Fachbegriffen aus der Öl- & Schmierstoffwelt.

Techniklexikon

Vereinigung europäischer Fahrzeughersteller seit 1996. ACEA setzt auf dem Gebiet der Betriebsstoffe die Arbeiten des CCMC fort. Klassifiziert wird nach Benzinmotoren (A), leichten Dieselmotoren (B) und schweren Dieselmotoren (E).

Zusätze/Wirkstoffe sind öllösliche Stoffe, die Ölen zugegeben werden, um deren Eigenschaften zu verbessern (z.B. Alterungsbeständigkeit, EP-Wirkung).

Vereinigung der amerikanischen Fahrzeug- und Mineralölindustrie, gibt Anforderungen für Benzin- und Dieselmotoren vor. Klassifiziert wird nach Service/PKW (S) und Commercial/Nutzfahrzeuge (C). Die höchst ausgelobte Klasse deckt die Anforderungen früherer Klassen ab. Höchste Klasse PKW: SL seit 2001. Höchste Klasse LKW: CI-4 seit 2002.

Schmierstoffe auf Basis von Pflanzenölen, Polyethylenglykolen und bestimmten synthetischen Estern. Einsatz finden diese Produkte z.B. bei Verlustschmierung (Sägeketten-, Schal- und Trennöl) oder in Hydraulikanlagen.

Bezeichnung für ein Umweltzeichen, das vom Umweltbundesamt nach Richtlinien des RAL für Produkte vergeben wird. Bei einer ganzheitlichen ökologischen Betrachtung, im Vergleich zu konventionellen Alternativen desselben Verwendungszwecks, verfügen diese Produkte über deutlich günstigere Eigenschaften in Bezug auf die Umwelt.

Mischen von Mineralölprodukten und Additiven. Erfolgt im Tank oder Kessel als “Batch-Blending” und kontinuierlich in automatischen Mischanlagen.

Cracken nennt man das Spalten (aufbrechen) von Kohlenwasserstoffmolekülen mit Hilfe von Wärme und Luftdruckabsenkung oder Katalysatoren.

Kohlenwasserstoffgemisch, das bei der Destillation des Erdöles gewonnen wird.

Wirkstoff, der Schmierölen zugesetzt wird. Dispersant-Wirkstoffe haben die Fähigkeit Schmutzstoffe in feinster Verteilung in Schwebe zu halten, bis Sie ausgefiltert bzw. durch den Ölwechsel entfernt werden können.

Extreme-Pressure-Schmierstoffe. Schmierstoffe, welche EP-Zusätze enthalten, ermöglichen z.B. ein höheres Lastaufnahmevermögen. Ein häufig benutzter Zusatz ist Schwefel.

Je nach Herkunft, Raffinationsgrad und Alterungszustand haben Schmieröle im durchscheinenden Licht eine spezielle Farbe. Legierte Schmieröle haben meist eine dunklere Farbe als reine Raffinate. Die Farbe des Grundöles ist mitentscheidend für die Ölfarbe. Die Farbe ist kein Qualitätsmerkmal.

Die Hersteller von Fahrzeugen geben für die jeweiligen Typen Freigaben für Betriebsstoffe. Diese Freigaben beziehen sich auf getestete Additivpakete und müssen beim Einsatz in den Fahrzeugen beachtet werden. Nichtbeachtung von Freigaben führt zum Erlöschen von Gewährleistungsansprüchen. Die wichtigsten Herstellerfreigaben sind:
VW/Audi: 503 01, 506 00, 506 01, 500 00, 501 01, 502 00, 505 01, 505 00, 505 01
BMW: –
Ford: –
Mercedes-Benz: Blätter 235 / 236 / 228 / 229
Opel: GM-LL-A-025 / B-025
Porsche: –
Für LKWs gelten besondere Freigaben.

Gibt die Einsatzgrenzen für das Durchölungsverhalten der Motoren nach dem Kaltstart an. Diese Angabe ist für das Verschleißverhalten sehr wichtig. Bis zur Grenzpumptemperatur fließt dem Ölsieb, respektive der Ölpumpe, genug Öl zu. Unter dieser Grenze ist eine ausreichende Ölversorgung nicht mehr gewährleistet. Die Pumpe saugt Luft an und es kommt zu einem Reiben von Metall auf Metall. Meist sind Motorschäden die Folge.

Hauptsächlicher Anteil von Mineralölen bzw. Syntheseölen in gemischten bzw. legierten Schmierstoffen wie Motoren- und Getriebeölen. Ebenfalls in Produkten, die Schmierölanteile enthalten z.B. Schmierfette. Art und Menge von Grundölen in einem Produkt sind mitentscheidend für Viskositäts-Temperatur-Verhalten, Oxidationsbeständigkeit, Ansprechbarkeit der Additivierung, Penetration sowie des Reibungsverhaltens.

Hydrauliköl aus sysnthetischem Ester.

Hydrauliköl aus Rapsöl.

Internationale Viskositätseinteilung für Industrie-Schmierstoffe. Genormt sind 16 Viskositätsklassen bei einer Viskosität von 40 C°. Sie gehen von ISO-VG 5 bis zu VG 1500. VG 5 ist das dünnflüssigste Öl und VG 1500 das dickflüssigste.

Diese liegt etwa 5°C über der Grenzpumptemperatur und ist die Öltemperatur, bei der ein Anlasser den Motor gerade noch mit der notwendigen Startdrehzahl antreiben kann.

Maß für die Verformbarkeit von Schmierfetten (NLGI-Klassen).

Motoren- oder Getriebeöle, die gegenüber konventionellen Getriebeölen (z.B. 15W-40 Motorenölen oder 80W-90) im Betrieb durch Reibungsverminderung Kraftstoff einsparen. Sie haben ein besseres Kaltstartverhalten und eine schnellere Durchölungszeit. Dies ist ein wichtiger Beitrag zur Verschleißminderung.

Schmieröle, die durch sehr gutes Viskositäts-Temperatur-Verhalten für den ganzjährigen Einsatz in Kraftfahrzeugen gedacht sind. Diese Öle sind im Winter nicht zu dickflüssig und im Sommer nicht zu dünnflüssig.

Motorenöle sind in verschiedene Viskositäten eingestuft (SAE-Klassifikationen), es gibt unlegierte und legierte Motorenöle, die je nach ihrem Legierungsgrad verschiedene Spezifikationen (ACEA) und Klassifikationen (API) erfüllen.

Konsistenz-Einteilung (Penetrations-Klassen) für Schmierfette DIN 51818.

Der Pourpoint ist dem früher gebräuchlichen Stockpunkt sehr ähnlich und gibt Hinweise auf das Erreichen der Fließgrenze.

Durch chemische und/oder physikalische Verfahren veredeltes Destillat.

Unverarbeitetes, entgastes, entsalztes, entwässertes und von festen Verunreinigungen getrenntes Erdöl.

Die SAE (Society of Automotive Engineers) Klassifikation ist die Viskositätseinteilung für Auto-Schmierstoffe.

Vorschriften für Schmier- und Kraftstoffe, in denen physikalische und chemische Eigenschaften sowie Prüfmethoden festgelegt sind.

Je dünner ein Raffinat ist, um so höher ist der Verdampfungsverlust bei Betriebstemperatur. Hydrocracköle und vor allem synthetische Kohlenwasserstoffe sind hier wesentlich günstiger. Hoher Verdampfungsverlust führt zu erhöhtem Ölverbrauch und Ölkohleablagerungen auf Kolben und Einlassventilen. In verschiedenen Spezifikationen wird der zulässige Verdampfungsverlust vorgegeben.

Dies ist das bekannteste Merkmal bei Schmierölen. Sie charakterisiert das Fließverhalten (innere Reibung) und ist sehr stark temperaturabhängig. Bei tiefen Temperaturen ist die Viskosität hoch. Je höher die Temperatur steigt, desto niedriger wird die Viskosität. Ohne Berücksichtigung der Leistungsangaben, stellt sie alleine kein Qualitätsmerkmal dar.

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